Vereinssatzung des

 

SK UNITED COLOURS in Berlin e.V.

 

 

 

A. Allgemeines

 

§ 1 Name, Sitz, Eintragung und Geschäftsjahr

  • Der am 11.10.2015 gegründete Verein führt den Namen SK United Colours Berlin (Sport- & Kulturverein United Colours in Berlin e.V.).
  • Sitz des Vereins ist der Bezirk Berlin Tempelhof-Schöneberg.
  • Der Verein wurde erstmalig mit Wirkung zum 14.03.2016 in das Vereinsregister des Amtsgericht Berlin Charlottenburg eingetragen unter folgenden Aktenzeichen eingetragen: VR 34821 B und erhielt nach Eintragung den Zusatz e.V.
  • Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck des Vereins

 

A. Vereinszweck:

  • Pflege der Leibesübungen auf breiter Grundlage und die Förderung des Sports als Mittel zur Erhaltung der Gesundheit und als Möglichkeit für insbesondere junge Menschen, ihr Leistungsvermögen zu erproben.
  • Organisation und Durchführung von Sportveranstaltungen, wie Wettkämpfen, Turnieren und Teilnahme an Vereinsmeisterschaften.
  • Gewährleistung eines regelmäßigen und geordneten Trainings- und Spielbetriebes.
  • Der Verein fördert den Leistungssport auf allen Ebenen und widmet sich insbesondere auch dem Freizeit- und Breitensport.
  • Pflege und Förderung der allgemeinen Jugendarbeit in sportlicher und auch sozialer Hinsicht, sind ein weiterer Vereinszweck.
  • Der Verein will sozial-integrativ, sowie gewaltpräventiv wirken. Die Integration von Migranten, durch den Sport- & Kulturaustausch wird unterstützt.
  • Der Verein entwickelt, organisiert und setzt soziale Projekte, speziell auch in der Integrationsarbeit um.
  • Der Verein räumt den Angehörigen aller Nationalitäten und Bevölkerungsgruppen gleiche Rechte ein und vertritt den Grundsatz parteipolitischer, religiöser und weltanschaulicher Toleranz und Neutralität.
  • Der Verein verurteilt jegliche Art von Gewalt, unabhängig davon, ob sie körperlicher, seelischer oder sexualisierter Art sind.
  • Der Verein lehnt kommerzielle und berufssportliche Bindungen, soweit sie die Gemeinnützigkeit des Vereins gefährden, ab.
  • Kulturelle und soziale Begebenheiten sollen allen interessierten Menschen nähergebracht werden und so eine Brücke geschlagen werden.
  • Die Organe des Vereins (§ 12) können ihre Tätigkeit gegen eine angemessene Vergütung ausüben. Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26a EstG ausgeübt werden. Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit trifft der geschäftsführende Vorstand (§ 26 BGB). Gleiches gilt für Vertragsinhalte und -bedingungen.

 

B. der Vereinszweck wird erreicht durch:

  • Die Förderung sportlicher Übungen und Leistungen anfangs zunächst in den Sportarten Fußball & Volleyball, jedoch auch offen für weitere anerkannte Sportarten.
  • Die Mitglieder sind berechtigt, am regelmäßigen Training und an Wettkämpfen teilzunehmen.
  • Die Durchführung eines leistungsorientierten Trainingsbetriebes.
  • Den Aufbau eines umfassenden Trainings- & Übungsprogramms für alle Bereiche, einschließlich des Freizeit- & Breitensports.
  • Die Teilnahme an sportspezifischen und auch übergreifenden Sport- & Vereinsveranstaltungen.
  • Die Durchführung von allgemeinen Jugendveranstaltungen & -Maßnahmen.
  • Die Beteiligung an Turnieren und Vorführungen, sportlichen Wettkämpfen.
  • Entwicklung, Organisation und Umsetzung sozialer Projekte in der Integrationsarbeit und Jugendarbeit.
  • Die Organisation, Durchführung und Betreuung von kulturellen, sowie sozial-integrativen Veranstaltungen.
  • Geeignete Maßnahmen, um den Vereinszweck zu erreichen.

§ 3 Gemeinnützigkeit

 

  • Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung im Wesentlichen durch Ausübung des Sports.
  • Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  • Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
  • Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
  • Ausscheidende Mitglieder haben gegen den Verein keinen Anspruch am Vereinsvermögen.

§ 4 Verbandsmitgliedschaften

  •   Der Verein ist Mitglied im zuständigen Landessportbund Berlin e.V. an.
  •   Der Verein ist Mitglied in den Fachverbänden des Landessportbundes Berlin e.V. (LSB), deren Sportarten im Verein betrieben werden.

             a) Der Verein erkennt die Satzungen, Ordnungen und Wettkampfbestimmungen der Verbände, deren
                 Sportarten im Verein betrieben werden, als verbindlich an.

             b) Die Mitglieder des Vereins unterwerfen sich durch ihren Beitritt zum Verein den maßbeglichen

                 Satzungen, Ordnungen und Wettkampfbestimmungen der jeweiligen Fachverbände.

             c) Soweit danach Verbandsrecht zwingend ist, überträgt der Verein seine Ordnungsgewalt auf den

                 jeweiligen Verband.

  •  Der Verein ist Mitglied im Bezirkssportbund Berlin Mitte

B. Vereinsmitgliedschaft

 

§ 5 Mitgliedschaften

  • Mitglied des Vereins können nur natürliche Personen werden.
  • Der Verein besteht aus:

    a) Erwachsenen Mitgliedern nach Vollendung des 18. Lebensjahr.
    b) Jugendlichen Mitgliedern bis zur Vollendung des 18. Lebensjahr.
    c) Ehrenmitgliedern

  • Auf Antrag kann ein Mitglied das Ruhen seiner Mitgliedschaft schriftlich beim Hauptausschuss beantragen. Dies kann insbesondere erfolgen bei längeren Abwesenheiten (z.B. beruflicher Art, Ableistung des Wehrdienstes, etc.) oder aufgrund besonderer persönlicher oder familiärer Gründe.

           Während des Ruhens der Mitgliedschaft sind die Mitgliedschaftsrechte & -pflichten des Mitglieds

            ausgesetzt.


 § 6 Ehrenmitglieder

  • durch Vereinsmitglieder können Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, als Ehrenmitglieder zunächst dem Hauptausschuss vorgeschlagen werden.
  • Ehrenmitglieder werden durch die Mitgliederversammlung mit einer Zweidrittelmehrheit der anwesenden Stimmberechtigten bis auf Widerruf ernannt. Sie besitzen Stimmrecht und sind von der Entrichtung von Beiträgen befreit.

§ 7 Erwerb der Mitgliedschaft

  • Dem Verein kann jede natürliche Person als Mitglied angehören.
  • Der Erwerb der Mitgliedschaft setzt einen schriftlichen Aufnahmeantrag auf einem dafür vorgesehenen Vordruck voraus, der an den Verein zu richten ist.
  • Das Aufnahmegesuch eines beschränkt Geschäftsfähigen oder Geschäftsunfähigen ist von dem/den gesetzlichen Vertreter(n) zu stellen, der gleichzeitig als Zustimmung zur Wahrnehmung von Mitgliedsrechten und -pflichten gilt. Diese verpflichten sich damit zur Zahlung der Mitgliedsbeiträge bis zum Ablauf eines Kalenderjahres, in dem der Minderjährige volljährig bzw. voll geschäftsfähig wird.
  • Über die Aufnahme entscheidet der geschäftsführende Vorstand (nach § 26 BGB) durch Beschluss. Mit der Beschlussfassung beginnt die Mitgliedschaft. Das Mitglied erhält auf Anfrage eine schriftliche Aufnahmebestätigung.
  • Personen, die sich um die Mitgliedschaft im Verein bewerben, werden nur aufgenommen, wenn sie die Grundsätze des Vereins nachhaltig und konsequent unterstützen.
  • Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht. Die Ablehnung der Aufnahme muss nicht begründet werden.
  • Mit Bestätigung der Aufnahme durch den Vorstand, wird auch gleichzeitig die von der Mitgliederversammlung festgesetzte Aufnahmegebühr fällig.

§ 8 Beendigung der Mitgliedschaft

 

  • Die Mitgliedschaft endet durch...

a) ... Austritt aus dem Verein (Kündigung),
b) ... Streichung von der Mitgliederliste,
c) ... Ausschluss aus dem Verein oder
d) ... Tod/Erlöschen der Rechtsfähigkeit der natürlichen Personen.

  • Der Austritt aus dem Verein (Kündigung) erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem geschäftsführenden Vorstand (§ 26 BGB).

           Der Austritt ist zum Quartalsende eines Jahres mit einer Ankündigungsfrist von 4 Wochen zu erklären.

  • Ein Ordentliches Mitglied kann durch Beschluss des Hauptausschusses von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung an die zuletzt dem Verein bekannte Adresse mit der Zahlung von Beiträgen in Verzug ist.

           Die Streichung darf erst beschlossen werden, wenn nach der Absendung der zweiten Mahnung ein Monat

           verstrichen ist und in dieser Mahnung ausdrücklich die Streichung angedroht wurde. Der Beschluss des

          Hauptausschusses über die Streichung soll dem Mitglied mitgeteilt werden.

  • Bei Beendigung der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grund, erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis. Noch ausstehende Verpflichtungen aus dem Mitgliedschaftsverhältnis, insbesondere ausstehende Beitragspflichten, bleiben hiervon unberührt.

§ 9 Maßregelungen

  •   Gegen Mitglieder - ausgenommen Ehrenmitglieder - können vom Hauptausschuss Maßregelungen  beschlossen werden:

a) Wegen erheblicher Verletzung satzungsmäßiger Verpflichtungen bzw. Verstoßes gegen Ordnungen 

     und Beschlüsse.

b) Wegen Zahlungsrückstandes mit Beiträgen von mehr als einem Halbjahresbeitrag trotz Mahnung.

c) Wegen vereinsschädigenden Verhaltens, eines schweren Verstoßes gegen Interessen des Vereins   

     oder groben unsportlichen Verhaltens.

d) Wegen unehrenhaften Handlungen

e) Wegen schwerwiegender Verstöße gegen das Verbot von Gewalt entsprechend § 2A Abs. 9.

  • Maßregelungen sind:

a) Verweis

b) Befristetes Verbot der Teilnahme am Sportbetrieb, sowie Veranstaltungen des Vereins, sportlicher 

     und sozial-integrativer Natur.

c) Streichung von der Mitgliederliste.

d) Ausschluss aus dem Verein.

  • Das Mitglied ist zu der Verhandlung des Hauptausschusses über die Maßregelung unter Einhaltung einer Mindestfrist von 10 Tagen schriftlich zu laden. Diese Frist beginnt mit dem Tag der Absendung. Die Entscheidung über die Maßregelung ist dem Betroffenen per Post zuzusenden. Gegen die Entscheidung ist die Berufung an die Mitgliederversammlung zulässig. Die Berufung ist binnen zwei Wochen nach Zugang der Entscheidung schriftlich einzulegen. Die Mitgliederversammlung entscheidet endgültig. Der Bescheid gilt als zugegangen mit dem dritten Tag nach Aufgabe der Post an die letzte, dem Verein bekannte, Adresse des Betroffenen.
  • Im Fall § 9 Abs. 1b erfolgt eine Streichung von der Mitgliederliste ohne vorherige Anhörung des Mitgliedes.

     

           


§ 10 Ausschluss aus dem Verein

  • Ein Ausschluss kann erfolgen, wenn ein Mitglied in grober Weise den Interessen des Vereins und seiner Ziele zuwiderhandelt und ein wichtiger Grund gegeben ist.
  • Über den Ausschluss entscheidet der Hauptausschuss auf Antrag. Zur Antragstellung ist jedes Mitglied berechtigt.
  • Der Ausschließungsantrag ist dem betreffenden Mitglied samt der Begründung mit der Aufforderung zuzuleiten, sich binnen einer Frist von zwei Wochen schriftlich zu erklären. Nach Ablauf der Frist ist unter Berücksichtigung der etwa eingegangenen Äußerung des Mitglieds zu entscheiden. Desweiteren gilt die Regelung entsprechend § 9 Abs. 3 der Vereinssitzung
  • Der Hauptausschuss entscheidet mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit.
  • Der Ausschließungsbeschluss wird sofort mit Beschlussfassung wirksam.
  • Der Beschluss des Hauptausschusses ist dem Mitglied schriftlich mit Gründen mitzuteilen.
  • Gegen den Ausschließungsbeschluss steht dem betroffenen Mitglied das Rechtsmittel der Beschwerde zu. Diese ist innerhalb einer Frist von zwei Wochen ab Mitteilung der Entscheidung schriftlich an den Hauptausschuss zu richten. Sie ist zu begründen. Die Beschwerde hat keine aufschiebende Wirkung.
  • Über die Beschwerde entscheidet die nächste Mitgliederversammlung.
  • Der Weg zu den ordentlichen Gerichten bleibt unberührt.

Ausschließungsgründe sind insbesondere:

  1. Grobe oder wiederholter Verstoß des Mitglieds gegen die Satzung, gegen Ordnungen oder gegen Beschlüsse des Vereins.
  2. Schwere Schädigung des Ansehens des Vereins
  3. Verstoß und Missachtung der Grundsätze des Kinder- und Jugendschutzes. Dazu gehört u.a. auch die Verletzung des Ehrenkodex des Vereins im Umgang und bei der Betreuung der minderjährigen Mitglieder des Vereins, die eine Ordnungswidrigkeit oder Straftat darstellen. Dies gilt auch, wenn ein Mitglied außerhalb des Vereins wegen eines einschlägigen Delikts belangt wurde.

C. Rechte und Pflichten der Mitglieder

 

§ 11 Beitragsleistungen & -pflichten

 

  • Aufnahmegebühren, Beiträge und Umlagen werden von der Mitgliederversammlung der Höhe nach und hinsichtlich der Fälligkeit beschlossen.
  • Die Mitgliedsbeiträge sind Monats-, Halbjahres- oder Jahresbeiträge und jeweils zum 1. des Monats im Voraus fällig.
  • Endet die Mitgliedschaft unterjährig, erfolgt keine anteilige Rückerstattung.
  • Umlagen dürfen nur zur Erfüllung des Vereinszwecks und zur Deckung eines größeren Finanzbedarfs des Vereins, der mit regelmäßigen Beiträgen nicht erfüllt werden kann, beschlossen werden. Sie dürfen höchstens 1x pro Jahr und grundsätzlich nur bis zu einer Höhe eines halben Jahresmitgliedsbeitrages erhoben werden. Ergänzende Regelungen befinden sich in der Beitragsordnung des Vereins.
  • Der geschäftsführende Vorstand (§ 26 BGB) wird ermächtigt, Beiträge auf begründeten Antrag zu stunden, zu ermäßigen oder zu erlassen.
  • Die Abteilungen dürfen zusätzliche Beiträge in ihrer Abteilungsmitgliederversammlung beschließen.
  • Die Mitglieder sind verpflichtet, den Verein laufend über Änderungen in ihren persönlichen Verhältnissen schriftlich zu informieren. Dazu gehört insbesondere:
  1. Die Mitteilung von Anschriftenänderungen
  2. Änderung der Bankverbindung bei der Teilnahme am Einzugsverfahren.
  3. Mitteilung von persönlichen Veränderungen, die für das Beitragswesen relevant sind (z.B. Beendigung der Ausbildung, etc.)
  • Nachteile, die dem Mitglied dadurch entstehen, dass es dem Verein die erforderlichen Änderungen nach Abs. 7 (s.o.) nicht mitteilt, gehen nicht zu Lasten des Vereins und können diesem nicht entgegengehalten werden. Entsteht dem Verein dadurch Schaden, ist das Mitglied zum Ausgleich verpflichtet.

§ 12 Ordnungsgewalt des Vereins

 

  • Jedes Mitglied verpflichtet sich, gegebenfalls einem gegen das Mitglied eingeleiteten Ordnungsverfahren vor dem dafür satzungsrechtlich bestimmten Organ zu unterwerfen. Dies nach Maßgabe beschlossener Vereinsordnungen oder im Hinblick auf Verbandsordnungen/Richtlinien entsprechend § 4.
  • Jedes Mitglied ist verpflichtet, einer Ladung eines Ordnungsorgans Folge zu leisten und vor ihm wahrheitsgemäß auszusagen.
  • Gleiches gilt für Verfahren nach §§ 9-10  der Satzung.
  • Sollte es zwischen dem Verein und einem Mitglied zu Streitigkeiten aus dem Mitgliedschaftsverhältnis kommen, ist zunächst eine Klärung mit dem Hauptausschuss herbeizuführen. Gegen eine Entscheidung des Hauptausschusses hat das betroffene Mitglied das Recht, die nächste Mitgliederversammlung anzurufen.

D. die Organe des Vereins

 

§ 13 die Vereinsorgane

 

1. die Organe des Vereins sind:

    a) die Mitgliederversammlung,

    b) der geschäftsführende Vorstand nach § 26 BGB,

    c) der Hauptausschuss (Gesamtvorstand)


§ 14 ordentliche und außerordentliche Mitgliederversammlung

  • Die Mitgliederversammlung ist das höchste gesetzgebende Organ des Vereins. Eine ordentliche Mitgliederversammlung findet in der Regel einmal jährlich und im ersten Quartal eines Geschäftsjahres statt.
  • Die Einberufung erfolgt durch den Hauptausschuss durch öffentliche Bekanntgabe auf der Vereins-Homepage (www.UNITED-COLOURS.com). Zwischen dem Tag der Einberufung und der Mitgliederversammlung muss eine Frist von vier Wochen liegen. Die Tagesordnung, die der Hauptausschuss festlegt, ist der Einladung beizufügen.
  • Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss vom Vorstand einberufen werden, wenn es das Vereinsinteresse erfordert oder wenn mind. ein  Drittel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe von Gründen fordern. Dies kann in besonderen Fällen auch die Frist von 4 Wochen, entsprechend der ordentlichen Mitgliederversammlung, um bis zu zwei Wochen unterschreiten.
  • Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Anzahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.
  • Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom 2. Vorsitzenden oder von einem anderen Mitglied des Hauptausschusses geleitet.
  • Alle Abstimmungen und Wahlen erfolgen offen per Handzeichen. Wenn der Antrag auf geheime Abstimmung gestellt wird, entscheidet darüber die Mitgliederversammlung.
  • Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung schriftlich beim Hauptausschuss eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Der Versammlungsleiter hat Ergänzungen der Tagesordnung, die von den Mitgliedern beantragt wurden, bekannt zu geben. Die Versammlung beschließt die Aufnahme von Ergänzungen der Tagesordnung.
  • Anträge zur Mitgliederversammlung können vom Hauptausschuss und von den Mitgliedern eingebracht werden. Sie müssen eine Woche vor der Versammlung dem Hauptausschuss schriftlich mit Begründung vorliegen.
  • Für die Zulassung von Dringlichkeitsanträgen zur Beratung und Beschlussfassung, ist die einfache Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten erforderlich. Als Dringlichkeitsanträge sind nur solche Anträge zulässig, die ihrer Natur nach nicht fristgerecht eingereicht werden konnten.
  •  Satzungsänderungen oder Auflösungsanträge sind von dieser Regelung grundsätzlich ausgeschlossen
  • Weitere Einzelheiten können vom Hauptausschuss in einer Geschäftsordnung geregelt werden.

§ 15 Zuständigkeit der Mitgliederversammlung

 

Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung. Die wichtigste Mitgliederversammlung ist die Jahreshauptversammlung.

Diese ist zuständig für:

  • Entgegennahme der Berichte des Hauptausschusses.
  • Entgegennahme des Berichtes der/des Kassenprüfer.
  • Entlastung des Hauptausschusses.
  • Genehmigung des vom Hauptausschuss aufgestellten Haushaltsplans für das nächste Geschäftsjahr
  • Festsetzung von Beiträgen und Umlagen, sowie deren Fälligkeiten.
  • Wahl und Abberufung der Mitglieder des Hauptausschusses.
  • Wahl der/des Kassenprüfer/s.
  • Änderung der Satzung und Beschlussfassung über die Auflösung/Fusion des Vereins.
  • Beschlussfassung über eingereichte Anträge.
  • Verhandlung der Berufung gegen eine Maßregelung (§§ 9-10). Beschlussfassung bzgl. Beschwerden über Vereinsausschlüsse
  • Verabschiedung von Vereinsordnungen, soweit diese nicht nach Satzung oder Beschluss der Mitgliederversammlung in den Zuständigkeitsbereich des Hauptausschusses fallen.
  • Ernennung und Abberufung von Ehrenmitgliedern/Ehrenvorständen nach § 6.

§ 16 Hauptausschuss (Gesamtvorstand)

  • Der Hauptausschuss setzt sich zusammen aus:

    a) dem 1. Vorsitzenden
    b) dem stellv. Vorsitzenden (2. Vorsitzender)
    c) dem Schatzmeister und seinen Vertretern
    d) dem Schriftführer
    e) dem Leiter Presse- & Öffentlichkeitsarbeit und seinem Vertreter
    f) dem sportlichen Leiter und dessen Vertreter
    g) den Abteilungsleitern und dessen Vertretern

  • Eine Personalunion ist zulässig
  • Der Hauptausschuss wird durch die Mitgliederversammlung gewählt. Die Amtszeit beträgt zwei Jahre.
  • Eine Wiederwahl ist zulässig. Der Hauptausschuss bleibt auch nach Ablauf der Amtszeit im Amt, bis ein neuer Hauptausschuss gewählt ist. Abwesende können gewählt werden, wenn sie ihre Bereitschaft zur Annahme des Amtes vorher schriftlich erklärt haben.
  • Scheidet ein Mitglied des Hauptausschusses vorzeitig aus, so wählt die Mitgliederversammlung für den Rest der Amtszeit ein neues Mitglied in den Hauptausschuss. Kann diese Mitgliederversammlung nicht zeitnah stattfinden, ist der verbliebene Hauptausschuss berechtigt, diese Position vorübergehend kommissarisch für die restliche Regelamtszeit des/der Ausgeschiedenen zu besetzen.
  • Die Mitglieder des Hauptausschusses haben in Vorstandssitzungen je eine Stimme.
  • Sitzungen des Hauptausschusses werden durch den 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung durch einen von ihm Beauftragten (in der Regel der stellv. Vorsitzende wenn möglich), geleitet.
  • Der Hauptausschuss kann sich eine Geschäftsordnung geben

§ 17 Aufgaben und Zuständigkeiten des Hauptausschusses

 

  • Der Hauptausschuss ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Organ des Vereins übertragen sind.
  • Der Hauptausschuss hat insbesondere folgende Aufgaben:

    a) Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung
    b) Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung
    c) Im Bedarfsfall Gründung von Abteilungen durch Beschluss
    d) Buchführung, Erstellung des Jahresberichts und der Jahresrechnung
    e) Streichung von Mitgliedern aus der Mitgliederliste
    f) Ausschluss von Mitgliedern


§ 18 Vorstand gem. § 26 BGB

  • Geschäftsführender Vorstand im Sinne § 26 BGB sind:

a) der/die 1. Vorsitzende
b) der/die stellv. Vorsitzende (2. Vorsitzender)
c) der/die Schatzmeister/in

  • Der 1. Vorsitzende vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich alleine, er besitzt eine Einzelvertretungsbefugnis.
  • In Abwesenheit oder bei Verhinderung des 1. Vorsitzenden vertritt der 2. Vorsitzende zusammen mit dem Schatzmeister gemeinsam den Verein gerichtlich und außergerichtlich.
  • Sonderregelung: In speziellen begründeten Fällen und in Absprache mit dem Hauptausschuss kann der 1. Vorsitzende den 2. Vorsitzenden oder auch den Schatzmeister vorrübergehend oder dauerhaft mit einer Einzelvertretungsbefugnis ausstatten. Dies muss schriftlich erfolgen.
  • Soweit ein Mitglied des Vorstands vorzeitig ausscheidet, können die verbleibenden Vorstandsmitglieder aus dem Kreis der Vereinsmitglieder für die restliche Dauer der Amtszeit ein Ersatzmitglied in der Mitgliederversammlung vorschlagen und unter Beachtung des § 16 Abs. 5, in den Hauptausschuss bestellen.
  • Die Vertretungsmacht des Vorstandes ist in der Weise beschränkt, dass Rechtsgeschäfte mit einem Geschäftswert über 5.000 € nur für den Verein verbindlich sind, wenn die Zustimmung des Hauptausschusses hierzu erteilt wurde! Die Zustimmung des Hauptausschusses ist also dringend erforderlich.

§ 19 Beschlussfassung, Protokollierung

  • Alle Organe des Vereins fassen ihre Beschlüsse mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen, soweit die Satzung keine anderen Regelungen vorsieht. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen werden nicht berücksichtigt. Stimmgleichheit bedeutet Ablehnung
  •  Eine Stimmrechtsübertragung ist ausgeschlossen.
  • Alle Beschlüsse der Organe sind schriftlich zu protokollieren und vom jeweiligen Protokollführer und dem Leiter der Versammlung zu unterzeichnen.

§ 20 Abteilungen

  •  Für die im Verein betriebenen Sportarten bestehen Abteilungen oder werden im Bedarfsfall durch Beschluss des Hauptausschusses gegründet. Die Abteilungen gehören ihrem jeweiligen Fachverband an.
  • Die Abteilung wird durch den/die Abteilungsleiter/in, dessen Stellvertreter/in geleitet. Der/die Abteilungsleiter/in ist besonderer Vertreter gemäß § 30 BGB.
  • Die Mitglieder der Abteilungsleitung werden in der Abteilungsversammlung gewählt. Den Abteilungen steht nach Maßgabe der Beschlüsse des Hauptausschusses das Recht zu, zu ihrem eigenen sportlichen Bereich tätig zu sein. Das Nähere regelt die Abteilungsordnung, die sich im Rahmen des satzungsmäßigen Vereinszwecks halten muss. Soweit in der Abteilungsordnung nichts anderes geregelt ist, gilt die Satzung des Hauptvereins für Abteilungen entsprechend.
  • Die Abteilungen können kein eigenes Vermögen bilden.

E. sonstige Bestimmungen

 

§ 21 Satzungsänderungen

  • Über Satzungsänderungen entscheidet die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen.
  • Anträge auf Satzungsänderungen müssen mindestens eine Woche vor der Mitgliederersammlung beim Hauptausschuss eingereicht werden.

§ 22 Vereinsordnungen & Ausschüsse

  • Der Verein kann sich zur Regelung der vereinsinternen Abläufe Vereinsordnungen geben oder Arbeitsausschüsse einberufen und mit speziellen Aufgaben betrauen.
  • Die Vereinsordnungen sind nicht Bestandteil der Satzung. Für den Erlass, die Änderung und Aufhebung von Vereinsordnungen ist der Hauptausschuss zuständig.