Vereinssatzung des

 

SK UNITED COLOURS in Berlin e.V.

 

 

 

A. Allgemeines

 

§ 1 Name, Sitz, Eintragung und Geschäftsjahr

 

  • der am 11.10.2015 gegründete Verein führt den Namen SK United Colours Berlin (Sport- & Kulturverein United Colours in Berlin)
  • Sitz des Vereins ist der Bezirk Berlin Tempelhof-Schöneberg
  • der Verein wurde mit Wirkung zum 14.03.2016 in das Vereinsregister des Amtsgericht Charlottenburg eingetragen unter folgenden Aktenzeichen eingetragen: VR 34821 B und erhielt nach Eintragung den Zusatz e.V.
  • das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr

§ 2 Zweck des Vereins

 

A. Vereinszweck:

  • Pflege der Leibesübungen auf breiter Grundlage und die Förderung des Sports als Mittel zur Erhaltung der Gesundheit und als Möglichkeit für insbesondere junge Menschen, ihr Leistungsvermögen zu erproben
  • ferner wird die Integration von Migranten, durch den Sport- & Kulturaustausch unterstützt
  • Organisation und Durchführung von Sportveranstaltungen, wie Wettkämpfen, Turnieren und Teilnahme an Vereinsmeisterschaften
  • Gewährleistung eines regelmäßigen und geordneten Trainings- und Spielbetriebes
  • der Verein lehnt parteipolitische, konfessionelle und rassistische Bestrebungen, sowie kommerzielle und berufssportliche Bindungen, soweit sie die Gemeinnützigkeit des Vereins gefährden, ab!
  • der Verein fördert den Leistungssport auf allen Ebenen und widmet sich insbesondere auch dem Freizeit- und Breitensport
  • der Verein entwickelt, organisiert und setzt soziale Projekte, speziell auch in der Integrationsarbeit um
  • Pflege und Förderung der allgemeinen Jugendarbeit in sportlicher und auch sozialer Hinsicht, sind ein weiterer Vereinszweck
  • kulturelle und soziale Begebenheiten sollen allen interessierten Menschen nähergebracht werden und so eine Brücke geschlagen werden
  • die Mitglieder der Organe und Gremien des Vereins sind grundsätzlich ehrenamtlich tätig. Die ihnen entstehenden Auslagen und Kosten werden ersetzt. Dazu gehören insbesondere Reisekosten, Porto und Kommunikationskosten. Der Nachweiserfolgt über entsprechende Einzelbelege und ist spätestens 6 Wochen nach Ende des jeweiligen Quartals geltend zu machen. Soweit für den Aufwendungsersatz steuerliche Pauschalen und steuerliche Höchstgrenzen bestehen, erfolgt ein Ersatz nur in dieser Höhe. Der Hauptausschuss kann im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten für die Ausübung von Vereinsämtern eine angemessene Vergütung und/oder eine angemessene Aufwandsentschädigung im Sinne des § 3 Nr. 26a EstG beschließen

 

B. der Vereinszweck wird erreicht durch:

  • das Abhalten von regelmäßigen Trainingsstunden
  • die Durchführung eines leistungsorientierten Trainingsbetriebes
  • den Aufbau eines umfassenden Trainings- & Übungsprogramms für alle Bereiche, einschließlich des Freizeit- & Breitensports
  • die Teilnahme an sportspezifischen und auch übergreifenden Sport- & Vereinsveranstaltungen
  • die Durchführung von allgemeinen Jugendveranstaltungen & -Maßnahmen
  • die Beteiligung an Turnieren und Vorführungen, sportlichen Wettkämpfen
  • Entwicklung, Organisation und Umsetzung sozialer Projekte in der Integrationsarbeit und Jugendarbeit
  • die Organisation, Durchführung und Betreuung von kulturellen Veranstaltungen

§ 3 Gemeinnützigkeit

 

  • der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.
  • der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Alle Mittel des Vereins dürfen nur zu satzungsmäßigen Zwecken verwendet werden.
  • die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
  • die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
  • ausscheidende Mitglieder haben gegen den Verein keinen Anspruch am Vereinsvermögen.

§ 4 Verbandsmitgliedschaften

  •   der Verein strebt schnellstmöglich die Mitgliedschaft im Landessportbund Berlin e.V. an

             a) der Verein erkennt die Satzungen, Ordnungen und Wettkampfbestimmungen der Verbände, deren
                 Sportarten im Verein betrieben werden, als verbindlich an.

             b) die Mitglieder des Vereins unterwerfen sich durch ihren Beitritt zum Verein den maßbeglichen

                 Satzungen, Ordnungen und Wettkampfbestimmungen der jeweiligen Fachverbände.

                 Soweit danach Verbandsrecht zwingend ist, überträgt der Verein seine Ordnungsgewalt auf den

                 jeweiligen Verband.


B. Vereinsmitgliedschaft

 

§ 5 Mitgliedschaften

  • Mitglied des Vereins können nur natürliche Personen werden.
  • der Verein besteht aus:

    a) ordentlichen Mitgliedern
    b) außerordentlichen Mitgliedern
    c) Ehrenmitgliedern

  • Ordentliche Mitglieder sind Mitglieder, die sich aktiv am Vereinsleben beteiligen, ohne Rücksicht auf das Lebensalter.
  • Außerordentliche Mitglieder sind die passiven und fördernden Mitglieder des Vereins.
  • Auf Vorschlag des Hauptausschusses kann die Mitgliederversammlung Personen, die sich um den Verein in besonderer Weise verdient gemacht haben, zu Ehrenmitgliedern ernennen.
  • Auf Antrag kann ein Mitglied das Ruhen seiner Mitgliedschaft schriftlich beim Hauptausschuss beantragen. Dies kann insbesondere erfolgen bei längeren Abwesenheiten (z.B. beruflicher Art, Ableistung des Wehrdienstes, etc.) oder aufgrund besonderer persönlicher oder familiärer Gründe.

           Während des Ruhens der Mitgliedschaft sind die Mitgliedschaftsrechte & -pflichten des Mitglieds

            ausgesetzt.


§ 6 Erwerb der Mitgliedschaft

 

  • Der Erwerb der Mitgliedschaft setzt einen schriftlichen Aufnahmeantrag auf einem dafür vorgesehenen Vordruck voraus, der an den Verein zu richten ist.
  • Das Aufnahmegesuch eines beschränkt Geschäftsfähigen oder Geschäftsunfähigen ist von dem/den gesetzlichen Vertreter(n) zu stellen, der gleichzeitig als Zustimmung zur Wahrnehmung von Mitgliedsrechten und -pflichten gilt. Diese verpflichten sich damit zur Zahlung der Mitgliedsbeiträge bis zum Ablauf eines Kalenderjahres, in dem der Minderjährige volljährig bzw. voll geschäftsfähig wird.
  • Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand (nach § 26 BGB) durch Beschluss. Mit der Beschluss-fassung beginnt die Mitgliedschaft. Das Mitglied erhält auf Anfrage eine schriftliche Aufnahmebestätigung.
  • Personen, die sich um die Mitgliedschaft im Verein bewerben, werden nur aufgenommen, wenn sie die Grundsätze des Vereins nachhaltig undkonsequent unterstützen.
  • Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht. Die Ablehnung der Aufnahme muss nicht begründet werden.
  • Mit Bestätigung der Aufnahme durch den Vorstand, wird auch gleichzeitig die von der Mitgliederversammlung festgesetzte Aufnahmegebühr fällig.

§ 7 Beendigung der Mitgliedschaft

 

  • die Mitgliedschaft endet durch...

a) ... Austritt aus dem Verein (Kündigung),
b) ... Streichung von der Mitgliederliste,
c) ... Ausschluss aus dem Verein oder
d) ... Tod/Erlöschen der Rechtsfähigkeit der natürlichen Personen.

  • Der Austritt aus dem Verein (Kündigung) erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem geschäftsführenden Vorstand nach

           Der Austritt ist zum Quartalsende eines Jahres mit einer Ankündigungsfrist von 4 Wochen zu erklären.

  • Ein Ordentliches Mitglied kann durch Beschluss des Hauptausschusses von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung an die zuletzt dem Verein bekannte Adresse mit der Zahlung von Beiträgen in Verzug ist.

           Die Streichung darf erst beschlossen werden, wenn nach der Absendung der zweiten Mahnung ein Monat

           verstrichen ist und in dieser Mahnung ausdrücklich die Streichung angedroht wurde. Der Beschluss des

          Hauptausschusses über die Streichung soll dem Mitglied mitgeteilt werden.

  • Bei Beendigung der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grund, erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis. Noch ausstehende Verpflichtungen aus dem Mitgliedschaftsverhältnis, insbesondere ausstehende Beitragspflichten, bleiben hiervon unberührt.

§ 8 Ausschluss aus dem Verein

 

  • Ein Ausschluss kann erfolgen, wenn ein Mitglied in grober Weise den Interessen des Vereins und seiner Ziele zuwiderhandelt und ein wichtiger Grund gegeben ist.
  • Über den Ausschluss entscheidet der Hauptausschuss auf Antrag. Zur Antragstellung ist jedes Mitglied berechtigt.
  • Der Ausschließungsantrag ist dem betreffenden Mitglied samt der Begründung mit der Aufforderung zuzuleiten, sich binnen einer Frist von zwei Wochen schriftlich zu erklären. Nach Ablauf der Frist ist unter Berücksichtigung der etwa eingegangenen Äußerung des Mitglieds zu entscheiden.
  • Der Hauptausschuss entscheidet mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit.
  • Der Ausschließungsbeschluss wird sofort mit Beschlussfassung wirksam.
  • Der Beschluss des Vorstandes ist dem Mitglied schriftlich mit Gründen mitzuteilen.
  • Gegen den Ausschließungsbeschluss steht dem betroffenen Mitglied das Rechtsmittel der Beschwerde zu. Diese ist innerhalb einer Frist von zwei Wochen ab Mitteilung der Entscheidung schriftlich an den Hauptausschuss zu richten. Sie ist zu begründen. Die Beschwerde hat keine aufschiebende Wirkung.
  • Über die Beschwerde entscheidet die nächste Mitgliederversammlung.
  • Der Weg zu den ordentlichen Gerichten bleibt unberührt.

Ausschließungsgründe sind insbesondere:

  1. Grobe oder wiederholter Verstoß des Mitglieds gegen die Satzung, gegen Ordnungen oder gegen Beschlüsse des Vereins.
  2. Schwere Schädigung des Ansehens des Vereins
  3. Verstoß und Missachtung der Grundsätze des Kinder- und Jugendschutzes. Dazu gehört u.a. auch die Verletzung des Ehrenkodex des Vereins im Umgang und bei der Betreuung der minderjährigen Mitglieder des Vereins, die eine Ordnungswidrigkeit oder Straftat darstellen. Dies gilt auch, wenn ein Mitglied außerhalb des Vereins wegen eines einschlägigen Delikts belangt wurde.

C. Rechte und Pflichten der Mitglieder

 

§ 9 Beitragsleistungen & -pflichten

 

  • Über Höhe und Fälligkeit der Geldbeträge beschließt die ordentliche Jahresversammlung der Mitglieder. Endet die Mitgliedschaft unterjährig, erfolgt keine anteilige Rückerstattung.
  • Die Mitglieder sind verpflichtet, den Verein laufend über Änderungen in ihren persönlichen Verhältnissen schriftlich zu informieren. Dazu gehört insbesondere:
  1. Die Mitteilung von Anschriftenänderungen
  2. Änderung der Bankverbindung bei der Teilnahme am Einzugsverfahren.
  3. Mitteilung von persönlichen Veränderungen, die für das Beitragswesen relevant sind (z.B. Beendigung der Ausbildung, etc.)
  4. Nachteile, die dem Mitglied dadurch entstehen, dass es dem Verein die erforderlichen Änderungen nach Ziff. 3 nicht mitteilt, gehen nicht zu Lasten des Vereins und können diesem nicht entgegengehalten werden.
  • Nachteile, die dem Mitglied dadurch entstehen, dass es dem Verein die erforderlichen Änderungen nach Abs. 2 (s.o.) nicht mitteilt, gehen nicht zu Lasten des Vereins und können diesem nicht entgegengehalten werden. Entsteht dem Verein dadurch Schaden, ist das Mitglied zum Ausgleich verpflichtet.

§ 10 Ordnungsgewalt des Vereins

 

  • Jedes Mitglied verpflichtet sich, gegebenfalls einem gegen das Mitglied eingeleiteten Ordnungsverfahren vor dem dafür satzungsrechtlich bestimmten Organ zu unterwerfen. Dies nach Maßgabe beschlossener Vereinsordnungen oder im Hinblick auf Verbandsordnungen/Richtlinien entsprechend § 4.
  • Jedes Mitglied ist verpflichtet, einer Ladung eines Ordnungsorgans Folge zu leisten und vor ihm wahrheitsgemäß auszusagen.
  • Gleiches gilt für Verfahren nach § 8 der Satzung.
  • Sollte es zwischen dem Verein und einem Mitglied zu Streitigkeiten aus dem Mitgliedschaftsverhältnis kommen, ist zunächst eine Klärung mit dem Hauptausschuss herbeizuführen. Gegen eine Entscheidung des Hauptausschusses hat das betroffene Mitglied das Recht, die nächste Mitgliederversammlung anzurufen.

D. die Organe des Vereins

 

§ 11 die Vereinsorgane

 

1. die Organe des Vereins sind:

    a) die Mitgliederversammlung,

    b) der geschäftsführende Vorstand nach § 26 BGB,

    c) der Hauptausschuss (Gesamtvorstand)


§ 12 ordentliche und außerordentliche Mitgliederversammlung

 

  • Die Mitgliederversammlung ist das höchste gesetzgebende Organ des Vereins. Eine ordentliche Mitgliederversammlung findet in der Regel einmal jährlich und im ersten Quartal eines Geschäftsjahres statt.
  • Die Einberufung erfolgt durch den Hauptausschuss durch öffentliche Bekanntgabe auf der Vereins-Homepage (www.UNITED-COLOURS.com). Zwischen dem Tag der Einberufung und der Mitgliederversammlung muss eine Frist von vier Wochen liegen. Die Tagesordnung, die der Hauptausschuss festlegt, ist der Einladung beizufügen.
  • Der Vorstand ist zur Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung verpflichtet, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe von Gründen verlangt.
  • Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Anzahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.
  • Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom 2. Vorsitzenden oder von einem anderen Mitglied des Hauptausschusses geleitet.
  • Alle Abstimmungen und Wahlen erfolgen offen per Handzeichen. Wenn der Antrag auf geheime Abstimmung gestellt wird, entscheidet darüber die Mitgliederversammlung.
  • Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung schriftlich beim Hauptausschuss eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Der Versammlungsleiter hat Ergänzungen der Tagesordnung, die von den Mitgliedern beantragt wurden, bekannt zu geben. Die Versammlung beschließt die Aufnahme von Ergänzungen der Tagesordnung.
  • Anträge zur Mitgliederversammlung können vom Hauptausschuss und von den Mitgliedern eingebracht werden. Sie müssen eine Woche vor der Versammlung dem Hauptausschuss schriftlich mit Begründung vorliegen.
  • Für die Zulassung von Dringlichkeitsanträgen zur Beratung und Beschlussfassung, ist die einfache Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten erforderlich. Als Dringlichkeitsanträge sind nur solche Anträge zulässig, die ihrer Natur nach nicht fristgerecht eingereicht werden konnten.
  •  Satzungsänderungen oder Auflösungsanträge sind von dieser Regelung grundsätzlich ausgeschlossen
  • Weitere Einzelheiten können vom Hauptausschuss in einer Geschäftsordnung geregelt werden.

§ 13 Zuständigkeit der Mitgliederversammlung

 

die Mitgliederversammlung ist ausschließlich in folgenden Vereinsangelegenheiten zuständig:

  • Entgegennahme des Jahresberichts des Hauptausschusses.
  • Entlastung des Hauptausschusses.
  • Genehmigung des vom Hauptausschuss aufgestellten Haushaltsplans für das nächste Geschäftsjahr
  • Wahl und Abberufung der Mitglieder des Hauptausschusses.
  • Wahl der/des Kassenprüfer/s.
  • Änderung der Satzung und Beschlussfassung über die Auflösung/Fusion des Vereins.
  • Ernennung von Ehrenmitgliedern/Ehrenvorständen.
  • Beschlussfassung bzgl. Beschwerden über Vereinsausschlüsse.
  • Wahl der Delegierten zu Verbandstagungen.
  • Beschlussfassung über eingereichte Anträge.
  • Verabschiedung von Vereinsordnungen, soweit diese nicht nach Satzung oder Beschluss der Mitgliederversammlung in den Zuständigkeitsbereich des Hauptausschusses fallen.

§ 14 Hauptausschuss (Gesamtvorstand)

 

  • Der Hauptausschuss des Vereins besteht aus:

    a) dem 1. Vorsitzenden
    b) dem stellv. Vorsitzenden (2. Vorsitzender)
    c) dem Schatzmeister und seinen Vertretern
    d) dem Schriftführer
    e) dem Leiter Presse- & Öffentlichkeitsarbeit und seinem Vertreter
    f) dem sportlichen Leiter und dessen Vertreter
    g) den Abteilungsleitern und dessen Vertretern

  • Eine Personalunion ist zulässig
  • Der Hauptausschuss wird durch die Mitgliederversammlung gewählt. Die Amtszeit beträgt zwei Jahre.
  • Eine Wiederwahl ist zulässig. Der Hauptausschuss bleibt auch nach Ablauf der Amtszeit im Amt, bis ein neuer Hauptausschuss gewählt ist. Abwesende können gewählt werden, wenn sie ihre Bereitschaft zur Annahme des Amtes vorher schriftlich erklärt haben.
  • Scheidet ein Mitglied des Hauptausschusses vorzeitig aus, so kann der Hauptausschuss für die restliche Amtszeit des Ausgeschiedenen einen Nachfolger bestimmen.
  • Die Mitglieder des Hauptausschusses haben in Vorstandssitzungen je eine Stimme.
  • Sitzungen des Hauptausschusses werden durch den 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom 2. Vorsitzenden, einberufen
  • Der Hauptausschuss kann sich eine Geschäftsordnung geben

§ 15 Aufgaben und Zuständigkeiten des Hauptausschusses

 

  • Der Hauptausschuss ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Organ des Vereins übertragen sind.
  • Der Hauptausschuss hat insbesondere folgende Aufgaben:

    a) Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung
    b) Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung
    c) Im Bedarfsfall Gründung von Abteilungen durch Beschluss
    d) Buchführung, Erstellung des Jahresberichts und der Jahresrechnung
    e) Streichung von Mitgliedern aus der Mitgliederliste
    f) Ausschluss von Mitgliedern


§ 16 Vorstand gem. § 26 BGB

 

  • Geschäftsführender Vorstand im Sinne § 26 BGB sind:

a) der/die 1. Vorsitzende
b) der/die stellv. Vorsitzende (2. Vorsitzender)
c) der/die Schatzmeister/in

  • Der 1. Vorsitzende vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich alleine, er besitzt eine Einzelvertretungsbefugnis.
  • In Abwesenheit oder bei Verhinderung des 1. Vorsitzenden vertritt der 2. Vorsitzende zusammen mit dem Schatzmeister gemeinsam den Verein gerichtlich und außergerichtlich.
  • Sonderregelung: In speziellen begründeten Fällen und in Absprache mit dem Hauptausschuss kann der 1. Vorsitzende den 2. Vorsitzenden oder auch den Schatzmeister vorrübergehend oder dauerhaft mit einer Einzelvertretungsbefugnis ausstatten. Dies muss schriftlich erfolgen.
  • Soweit ein Mitglied des Vorstands vorzeitig ausscheidet, können die verbleibenden Vorstandsmitglieder aus dem Kreis der Vereinsmitglieder für die restliche Dauer der Amtszeit ein Ersatzmitglied in den Vorstand bestellen.
  • Die Vertretungsmacht des Vorstandes ist in der Weise beschränkt, dass Rechtsgeschäfte mit einem Geschäftswert über 5.000 € nur für den Verein verbindlich sind, wenn die Zustimmung des Hauptausschusses hierzu erteilt wurde! Die Zustimmung des Hauptausschusses ist also dringend erforderlich.

§ 17 Beschlussfassung, Protokollierung

 

  • Alle Organe des Vereins fassen ihre Beschlüsse mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen, soweit die Satzung keine anderen Regelungen vorsieht. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen werden nicht berücksichtigt. Stimmgleichheit bedeutet Ablehnung
  •  Eine Stimmrechtsübertragung ist ausgeschlossen.
  • Alle Beschlüsse der Organe sind schriftlich zu protokollieren und vom jeweiligen Protokollführer und dem Leiter der Versammlung zu unterzeichnen.

§ 18 Abteilungen

  •  Für die im Verein betriebenen Sportarten bestehen Abteilungen oder werden im Bedarfsfall durch Beschluss des Hauptausschusses gegründet. Die Abteilungen gehören ihrem jeweiligen Fachverband an.
  • Die Abteilung wird durch den/die Abteilungsleiter/in, dessen Stellvertreter/in geleitet. Der/die Abteilungsleiter/in ist besonderer Vertreter gemäß § 30 BGB.
  • Die Mitglieder der Abteilungsleitung werden in der Abteilungsversammlung gewählt. Den Abteilungen steht nach Maßgabe der Beschlüsse des Hauptausschusses das Recht zu, zu ihrem eigenen sportlichen Bereich tätig zu sein. Das Nähere regelt die Abteilungsordnung, die sich im Rahmen des satzungsmäßigen Vereinszwecks halten muss. Soweit in der Abteilungsordnung nichts anderes geregelt ist, gilt die Satzung des Hauptvereins für Abteilungen entsprechend.
  • Die Abteilungen können kein eigenes Vermögen bilden.

E. sonstige Bestimmungen

 

§ 19 Satzungsänderungen

 

  • Über Satzungsänderungen entscheidet die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen.
  • Anträge auf Satzungsänderungen müssen mindestens eine Woche vor der Mitgliederersammlung beim Hauptausschuss eingereicht werden.

§ 20 Vereinsordnungen & Ausschüsse

 

  • Der Verein kann sich zur Regelung der vereinsinternen Abläufe Vereinsordnungen geben. Die Vereinsordnungen sind nicht Bestandteil der Satzung. Für den Erlass, die Änderung und Aufhebung von Vereinsordnungen ist der Vorstand zuständig.
  • Zur sachverständigen Beratung des Vereins bei der Verfolgung seiner Ziele, kann der Hauptausschuss Mitglieder des Vereins mit besonderen Fachkenntnissen in Arbeitsausschüsse berufen, ihre Arbeitsbereiche bestimmen und ihnen für ihre Arbeit Richtlinien geben. Über die geleistete Arbeit erstatten die Leiter der Arbeitsausschüsse dem Vorstand rechtzeitig vor der Mitgliederversammlung Bericht.
  • Die Ausschüsse haben nur eingeschränkte, genau definierte Entscheidungsbefugnisse,beraten über wichtige fach- und abteilungsspezifische Fragen und wirken mit bei Vorhaben und Planungen des Vorstands
  • Der entsprechende Ausschuss wird von der/dem betroffenden Vorsitzenden einberufen.

§ 21 Kassenprüfung

 

  • Die Mitgliederversammlung wählt ein bis zwei Kassenprüfer, die nicht dem Hauptausschuss oder einem sonstigen Vereinsorgan angehören dürfen.
  • Die Amtszeit der Kassenprüfer entspricht der des Hauptausschusses.
  • Die Kassenprüfer prüfen einmal jährlich die gesamte Vereinskasse mit allen Konten, Buchungsunterlagen und Belegen und erstatten dem Hauptausschuss und der Mitgliederversammlung darüber einen Bericht.

§ 22 Datenschutz

  • Mit dem Beitritt eines Mitgliedes nimmt der Verein seine Adresse, sein Alter und seine Bankverbindung auf. Diese Informationenwerden in dem vereinseigenen EDV-System gespeichert. Jedem Vereinsmitglied wird eine Mitgliedsnummer zugeordnet. Die personenbezogenen Daten werden dabei durch geeignete technische und organisatorische Maßnahmen vor der Kenntnisnahme Dritter geschützt.
  • Als zukünftiges Mitglied des Landessportbundes Berlin e.V. (LSB) ist der Verein verpflichtet, seine Mitglieder an den Verband zu melden. Übermittelt werden dabei Vor- & Nachname, das Geburtsdatum, das Geschlecht, ausgeübte Sportarten und die Mitgliedsnummer.

F. Schlussbestimmungen

 

§ 23 Auflösung des Vereins und Vermögensfall

 

  • Zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von vier Fünfteln der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
  • Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind im Falle der Auflösung der 1. und 2. Vorsitzende als Liquidatoren des Vereins bestellt.
  • Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes, fällt das Vermögen des Vereins an die Gemeinde/Stadt Berlin, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.